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Tipps Gartenpflege

Jeder Gärtner weiß, dass Einfühlungsvermögen und Ausdauer wichtige Voraussetzungen für die Gartenpflege sind. Jede Pflanze braucht ihren ganz eigenen Standort und möchte regemäßig gepflegt werden. Zeit und Mühe müssen also investiert werden. Am Ende lohnt sich das aber immer. Mit ein wenig Aufwand kann eine ganz individuelle Wohlfühloase erschaffen werden, die nicht nur im Sommer Entspannung bietet.

Hobbygärtner sollten sich daher mit den jeweiligen Strukturen auseinandersetzen und sich auch ausprobieren. Hilfreich sind oft die Hochglanzbilder von wunderschönen Gärten, die wir im Internet finden. Aber Vorsicht. Viele dieser Fotos wurden künstlich erzeugt. Entweder wurden sie nachgebessert oder der Garten wurde schnell mit nicht immer natürlichen Hilfsmitteln und Pflanzen auf Vordermann gebracht. Im Klartext bedeutet das, Aufnahmen sollten nur als Ideen verwendet werden, nicht aber als Vorlagen, die im eigenen Garten 1:1 übertragen werden. Einige hilfreiche Garten-Tipps können dabei vielleicht von Nutzen sein.

Gartenfreude mit Planung

Wer als Hobbygärtner anfängt, läuft meistens in die klassischen Anfängerfehler. So werden im Gartencenter schöne Pflanzen ausgewählt und nach Lust und Laune eingepflanzt. Das Erwachen kommt einige Wochen später. Vor der Bepflanzung sollte die Planung stehen. Welchen Zweck soll der Garten eigentlich erfüllen?

So kann schon vorab ein stimmiges Bild erzeugt werden. Hilfreich können dafür auch spezielle Apps sein, mit denen die Gartenplanung vorab als 3D Modell angelegt werden kann.

Bodenanalyse

Um optimale Standortbedingung zu ermitteln, empfiehlt sich eine Bodenanalyse. Jede Pflanze hat sehr individuelle Ansprüche an den Boden aber auch an die Lichtverhältnisse. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich einen Gartenberater ins Haus holen. Das Geld ist gut angelegt.

Vor der Neubepflanzung sollten Wurzelreste und Unkräuter entfernt werden. Am besten ist es, vorab Bodenproben zu entnehmen. Oft ist der Mutterboden mit zu viel Stickstoffen und Phosphor gefüllt. Das führt zu einem schlechteren Pflanzenwachstum. In einem Labor kann die Bodenprobe ausgewertet werden.

Ist der Boden zu sandig, muss er mit Humus und Mulch aufbereitet werden. Ein zu lehmiger Boden hingegen mit Sand. Gute Erde kann zu einem festen Erdklumpen geformt werden und fühlt sich leicht feucht an.

Anfängerfehler vermeiden

Dazu gehört der Pflanzzeitpunkt. Schöne Pflanzen werden in den Gartencentern bereits sehr frühzeitig angeboten. Sollen diese bereits im März blühen, empfiehlt es sich, die Zwiebelblumen bereits ab Herbst einzupflanzen.

Eine Herbstbepflanzung sollte vor einer Frühjahrsbepflanzung immer Vorzug haben. So haben die Pflanzen ausreichend Zeit, um sich noch vor der Winterruhe richtig einwurzeln zu können. Ausnahmen bilden Containerwaren, die jederzeit eingepflanzt werden können. Sofern der Boden noch nicht zugefroren ist.

Denken Sie auch an den Schattenwurf. Hochwachsende Pflanzen können schnell zu einem Schattenwurf neigen und dadurch andere Gewächse das Sonnenlicht nehmen. Häufig wird dieser Faktor unterschätzt. Doch im Laufe der Zeit, mit dem weiteren Wachstum, werden immer mehr Schatten geworfen. Deshalb sollten in der Nähe nur Pflanzen gesetzt werden, die mit wenigen Sonnenstunden pro Tag zurechtkommen.